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Wichtige Städte



Barcelona

Die Stadt bildet mit Puerto La Cruz zusammen eine Doppelstadt in der viele Industrien angesiedelt sind. Barcelona wurde 1671 gegründet.
Einwohner: mit Puerto La Cruz zusammen ca. 602 000

Barquisimeto

Barquisimeto ist die Hauptstadt des Bundesstaates Lara, die in einer fruchtbaren, landwirtschaftlichen Region liegt. In der Stadt werden Jutetaschen, Sandalen, Hängematten, Leder- und Tabakwaren hergestellt. Sie ist Umschlagplatz für Kaffee, Zucker, Kakao, Getreide, Rinder und Felle. Hier befindet sich die Lisandro Alvarado Universität. Das im 16. Jahrhundert gegründete Barquisimeto wurde 1812 durch ein Erdbeben zerstört und wieder komplett aufgebaut.
Einwohner: ca. 504 000

Cabimas

Cabimas liegt in Nordwestvenezuela am Maracaibosee nahe der Stadt Maracaibo. Hier ist das Erdölzentrum für das gesamte Fördergebiet am Maracaibosee. Das erst im Jahr 1936 gegründete Cabimas ist mit leistungsfähigen Erdölraffinerien, die durch Pipelines mit dem Hafen von Ciudad Ojeda verbunden sind, ausgestattet.
Einwohner: ca. 182 000

Caracas

Caracas by Night Caracas ist die Hauptstadt von Venezuela und zugleich das Finanz-, Wirtschafts- und Industriezentrum des Landes. Die Stadt liegt in einem schmalen, lang gestreckten Tal der nördlichen Küstenkordilliere; sie ist eine der modernsten Städte in Südamerika und die größte Stadt von Venezuela. Die bedeutendsten Industriezweige von Caracas sind die Textil-, die Leder-, die Maschinen- und die Metallindustrie, die chemische und die Nahrungsmittelindustrie sowie die Erdölraffinerien. Caracas ist zudem das kulturelle Zentrum von Venezuela; in der Stadt gibt es sieben Universitäten, zahlreiche Museen, u. a. das Museum für zeitgenössische Kunst, und Theater.
Armenviertel von Petare Caracas wurde 1567 von Spaniern gegründet. Trotz zahlreicher Rückschläge wie etwa die schweren Erdbeben von 1755 und 1812 entwickelte sich die Stadt zu einer der wohlhabendsten Kolonialstädte Südamerikas. 1725 wurde die erste Universität der Stadt gegründet, und von 1731 bis 1810 war die Stadt Sitz der spanischen Verwaltung der Provinz Caracas. 1810 erhob sich die Stadt unter der Führung von Simón Bolívar, der in Caracas geboren wurde, gegen die spanische Kolonialherrschaft; in der Folge war die Stadt eines der Zentren im südamerikanischen Unabhängigkeitskampf gegen Spanien. Nach einem entscheidenden Sieg Bolívars gegen die Spanier erhielt Venezuela 1821 die Unabhängigkeit, und 1831 wurde Caracas Hauptstadt von Venezuela. Die wirtschaftliche Entwicklung ging zunächst nur langsam voran; nach der Entdeckung von Erdölvorkommen nahe der Stadt 1917 nahm sie jedoch einen rasanten Aufschwung. Das Centro Símon Bolívar, das sich mit seinen beiden gewaltigen Türmen über die Skyline der Stadt erhebt, symbolisiert diesen Aufschwung. Die moderne U-Bahn von Caracas Trotz des Ölbooms und des immensen Wachstums der Stadt in der jüngsten Vergangenheit hat Caracas seine historischen Wurzeln bewahrt, wenngleich infolge der zahlreichen Erdbeben nur wenig von der ursprünglichen Kolonialarchitektur erhalten ist. Das Zentrum von Caracas ist nach wie vor die Plaza Bolívar, die Keimzelle der Stadt, die von einem bronzenen Reiterstandbild Simón Bolívars dominiert wird. Nahebei befindet sich die 1614 erbaute, später barockisierte Kathedrale sowie das Pantheón Nacional mit dem Grab Símon Bolívars.
Einwohner: ca. 7 Millionen

Cuidad Bolívar

Ciudad Bolívar, Hauptstadt des Bundesstaates Bolívar, ist ein Verkehrsknotenpunkt mit Flusshafen am Orinoco und ein bedeutendes Handelszentrum im Nordosten Venezuelas. Daneben ist die Verarbeitung des im Umland geförderten Goldes ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Stadt wurde 1764 unter dem Namen San Tomás de la Nueva Guayana gegründet und 1886 zu Ehren des südamerikanischen Freiheitskämpfers Simón Bolívar umbenannt.
Einwohner: ca. 151 000

Ciudad Guayana

Ciudad Guayana (früher Santo Tomé de Guayana) eine Industrie- und Hafenstadt, liegt an der Mündung des Caroni in den Orinoco, im Hochland von Guyana. In der Stadt sind ein Stahlwerk, zwei Aluminiumfabriken, eine Traktorenfabrik, Bauxit- und Goldminen, ein Holzreservat sowie das Guri-Wasserkraftwerk ansässig.
Einwohner: ca. 212 000

Coro

Coro, das 1527 von Spaniern gegründet wurde, hieß früher Santa Ana de Coriana. 1533 wurde Coro das erste Bistum Venezuelas. Zahlreiche Kirchen und prächtige Kolonialherrenhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert, wie das Arcaya-Haus und das Haus der Eisernen Winde, bestimmen das Stadtbild. Die Altstadt von Coro wurde 1993 zum Weltkulturerbe erklärt.
Coro, ein wichtiges Handelszentrum der Region, ist die Hauptstadt des venezolanischen Bundesstaates Falcón. Unweit der Stadt erstreckt sich der Médanos Coro-Nationalpark, der für seine Dünen bekannt ist.
Einwohner: ca. 95 000

Cumaná

Cumaná, die Hauptstadt des venezolanischen Staates Sucre, ist eine moderne Hafenstadt am Río Manzanares, in der Nähe des Golfo de Cariaco. Die wichtigsten Exportgüter sind Kaffee, Fisch, Tabak und Zuckerrohr. Vorherrschende Industriebetriebe sind Destillerien sowie Fabriken, die Möbel und Textilien herstellen. Die ersten Europäer in Südamerika lebten in Cumaná, das 1520 von Spaniern gegründet wurde.
Einwohner: ca. 232 000

Maracaibo

Blick auf Maracaibo Maracaibo ist die wichtigste Hafenstadt des Maracaibobeckens, in dem es ergiebige Erdölvorkommen gibt. Die Stadt liegt am Westufer einer Wasserstraße, die den Maracaibosee mit dem Golf von Venezuela verbindet. Größte wirtschaftliche Bedeutung haben die Erdölraffinerien und der Erdölexport. Die Industrie umfasst weiterhin Betriebe zur Nahrungsmittelverarbeitung sowie zur Herstellung von Textilien und Baustoffen. Die Stadt ist Zentrum eines großen Ballungsgebietes. Hier befinden sich die Universität von Zulia, die Rafael-Urdaneta-Universität und ein Museum für Militärgeschichte. Die Stadt wurde 1529 von einem Deutschen gegründet, verfiel jedoch und wurde 1571 von Spanien als Nueva Zamora neu gegründet. Ein großes Viertel aus der spanischen Kolonialzeit ist erhalten geblieben. Maracaibo ist die Hauptstadt des Bundesstaates Zulia.
Einwohner: ca. 1 207 000

Maracay

Maracay, die Hauptstadt des venezolanischen Bundesstaates Aragua, liegt am Lago de Valencia in der Küstenkordillere im Norden Venezuelas auf einer Höhe von 445 m über dem Meer. Die Stadt ist ein Handels- und Industriezentrum; die wichtigsten Industriezweige sind die Textil-, die Papier-, die Tabak-, die Nahrungs- und Genussmittel- und die chemische Industrie. Im Umland werden Zuckerrohr, Tabak, Kaffee und Kakao angebaut und Rinder gezüchtet. Die Stadt beherbergt eine Landwirtschafts- und eine Fliegerschule sowie Forschungsinstitute für Landwirtschaft und Tierheilkunde.
Einwohner: ca. 956 000

Maturín

Maturín wurde 1710 als Missionssiedlung des Franziskanerordens gegründet. Die schwer zugängliche Region, im Nordosten Venezuelas, konnte man früher nur vom Golf von Paria über den Río San Juan erreichen.
Maturín ist heute das Zentrum eines landwirtschaftlich geprägten Gebietes. Die Entdeckung und Förderung großer Erdölvorkommen (1936), westlich und nördlich von Maturín, bewirkte einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung.

Mérida

In der Kordillere von Mérida liegt Mérida, die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates Mérida. Das von hohen Bergen umgebene Mérida wurde 1558 von dem Hauptmann Juan Suarez gegründet.
Bekannt ist der Parque de las Cinco Repúblicos. Dort steht das erste Denkmal, das zu Ehren von Simón Bolívar errichtet wurde (1842). Das Denkmal enthält Bodenproben aus den fünf Ländern, die von Bolívar befreit wurden.
In Mérida befindet sich u. a. die Anden-Universität sowie die höchste Drahtseilbahn, der Welt, die auf den Pico Espejo führt, einen Berggipfel neben dem Pico Bolívar. Auf der Plaza Beethoven wird jede Stunde aus den Werken von Beethoven gespielt.
Einwohner: ca. 100 000

Puerto Cabello

Altes Havenviertel von Puerto Cabello Puerto Cabello, das im venezolanischen Carabobo liegt, ist eine Hafenstadt am Karibischen Meer. Die wichtigsten Erwerbsquellen sind die Fleischkonservierung, die Baumwollspinnerei, das Mahlen von Getreide und der Fischfang. Zu den Exportgütern gehören Kaffee, Kakao und Kopra.
Einwohner: ca. 143 000

San Cristóbal

San Cristóbal, die Hauptstadt des Bundesstaates Táchira, ist das Handelszentrum einer agrarisch geprägten Region in der Cordillera de Mérida, wo Kaffee, Baumwolle und Getreide angebaut werden. Zu den in der Stadt ansässigen Industriebetrieben gehören Textilfabriken, Gerbereien und Zigarettenfabriken. Die Stadt wurde 1561 gegründet.
Einwohner: ca. 238 000

Valencia

Valencia ist die Hauptstadt des Bundesstaates Carabobo, eine der größten Städte Venezuelas und eines der wichtigen Industriezentren des Landes. Zum Hafen Puerto Cabello, der nördlich der Stadt am Karibischen Meer liegt, besteht eine Autobahnverbindung. Wirtschaftliche Bedeutung haben neben der Herstellung von Automobilen und Chemikalien auch die Nahrungsmittelindustrie und die Metallverarbeitung. Valencia, das von den Spaniern 1555 gegründet wurde, war im 19. Jahrhundert zeitweise die Hauptstadt von Venezuela.
Einwohner: ca. 1 034 000

Colonia Tovar

Colonia Tovar ist ein kleines Dorf und gehört eigentlich nicht zu den wichtigen Städten. Colonia Tovar, kurz genannt Tovar, ist aber durch seine Besonderheit zu erwähnen. Tovar liegt in gebirgiger Landschaft im Quellgebiet des Río Tuy und ist ca. 60 km von Caracas entfernt.
Cafe Muhstall in Colonia Tovar Tovar wurde von deutschen Einwanderen besiedelt. Am 8.4.1843 trafen 374 Einwanderer im Siedlungsgebiet ein, die zuerst mit den Venezolanern zusammenarbeiten um die Kolonieschulden zu begleichen. Als aber 1852 Dr. Manuel Felipe Tovar das gesamte Hochtal den europäischen Auswanderern schenkt, entwickeln die Kolonisten ein eigenes "Koloniegesetz". Dieses Gesetz hat zur Folge, dass sich Tovar ethnische und kulturell isoliert. Die Siedler bleiben unter sich - denn die Schenkung bezieht sich auf europäische Auswanderer - Heiraten mit Venezolanern werden nicht zugelassen, andernfalls sind Ausweisung und Verlust des Landbesitzes die Folge. Die Tovareños schliessen sich, durch das Sprechen der badischen Mundart, pflegen der heimatlichen Gewohnheiten und Bräuche und der heimatlichen Architektur, damit bewusst gegen die Anregung der Kultur ihres neuen Heimatlandes.
1942 werden die Kolonialgesetze aufgehoben. Mit der Eröffnung der Fahrstrasse nach Caracas 1950 ist die Zeit der Isolierung endgültig beendet. Mit der Strasse ist das vergessene "Schwarzwalddorf in den Tropen" zum Wochenendsausflug vieler Grosstädter geworden. In Colonia Tovar findet man neben tropischen Früchten auch Erdbeeren, Brombeeren, Spinat und andere Pflanzenarten der "alten Welt". In den Restaurants steht erhält man meistens eine deutsche Schlachtplatte mit Blut - und Leberwurst und Sauerkraut.
Einwohner: ca. 5500

Porlamar

Porlamar ist die bedeutendste Stadt auf der Insel Margarita. Die Stadt hat in letzter Zeit eine beschleunigte Entwicklung gehabt.
Einwohner: ca. 50 000

Puerto Ayacucho

Puerto Ayacucho ist die Hauptstadt und zugleich die wichtigste Stadt des Territorio Amazonas. In Puerto Ayacucho befindet sich die Missionszentrale aller Missionen des Terriorio Amazonas. Puerto Ayacucho wurde 1924 gegründet.
Einwohner: ca. 15 000

Puerto la Cruz

Puerto la Cruz ist eine neue Stadt, die auf den Landkarten aus der Zeit vor 1930 noch nicht zu finden ist. Schnell hat Puerto la Cruz das nur 11 km entfernte bereits 1671 gegründete Barcelona an Einwohnerzahl und wirtschaftlicher Bedeutung überholt, es ist heute das wichtigste Wirtschaftszentrum im Osten Venezuelas.
Einwohnerzahl: zusammen mit Barcelona ca. 602 000